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Bayreuther Materialzentrum
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Im Rahmen dieses durch die Forschungsinitiative „Kraftwerke des 21. Jahrhunderts/ Phase II“ geförderten Projektes werden in Kooperation der Lehrstühle Keramische und Metallische Werkstoffe der Universität Bayreuth (sowie der Firmen EnBW Kraftwerke AG und Clariant Advanced Materials GmBH) Korrosionsschutzsysteme für Müll- und Biomasseverbrennungsanlagen entwickelt. Diese Schichtsysteme basieren auf präkeramischen Polymeren, welche mit keramischen Füllstoffen modifiziert und über einfache Beschichtungsverfahren wie Tauchen oder Sprühen auf Stahlsubstrate appliziert werden können. Die resultierenden Schutzschichten zeichnen sich durch eine hohe chemische Stabilität unter korrosiven und abrasiven Bedingungen aus und sind impermeabel gegenüber aggressiven Gasen und Schmelzen. Eine eingehende Charakterisierung der Schichtsysteme gestattet ihre Optimierung, um spezifische Eigenschaften einstellen zu können. So werden eine Schichtdicke von 100 µm, Einsatztemperaturen bis 600°C sowie eine gezielte Funktionalisierung der Oberfläche angestrebt. Die Schichtsysteme sollen weiterhin auch bei Bestandsanlagen applizierbar sein. Die Effizienz der Schutzschichten sowie die komplexen Korrosions- und Diffusionsmechanismen werden durch umfangreiche analytische Messungen untersucht.

REM_nanokeramik

Abbildung: Mikrostruktur einer nanokeramischen Funktionsschutzschicht im Querschliff (Günthner et al., J. Europ. Ceram.Soc. 2011, in print)

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